Mönch in Chiang Mai (Wat Chedi Luang)
Wer im Wat Chedi Luang in Chiang Mai das Viharn (buddhistisches Klostergebäude) mit Reliquien betritt wird gleich im Eingangsbereich von einem Mönch “begrüßt”, der unter einem Glaskasten zu meditieren scheint.

Ajahn Mun Bhuridatta
Als ich das erste Mal vor ihm stand, wusste ich nicht, ob der echt ist oder nicht. Das Foto bringt es leider nur bedingt rüber aber diese Figur eines besonders verehrten Mönchs ist so detailliert und so lebensecht, dass man ihn glatt für lebendig halten könnte. Wäre er im nächsten Moment aufgestanden, ich wäre nicht überrascht gewesen.
Tatsächlich aber handelt es sich nur um eine “Wachsfigur” des Mönchs Ajahn Mun Bhuridatta, ein umherreisender Waldmönch theravada-buddhistischer Tradition. Seine Wachsfigur ist so täuschend echt gelungen, dass sich Madame Tussauds davon schon fast eine Scheibe abschneiden kann. Die Thais sind da wirklich Meister ihres Fachs.
In dem kleinen Gebäude befinden sich auch noch zahlreiche andere Reliquien, wie beispielsweise Knochenreste, die der Besichtigung einen gewissen Gruselfaktor verleihen. Allerdings ist es eher schwer sich bei praller Sonne und großer Hitze so richtig zu Gruseln. Das passt nicht so ganz zu unserer westeuropäischen Konditionierung Furcht mit Kälte und Dunkelheit zu verbinden.
Wer nach der Besichtigung des Wats noch Zeit hat, der kann noch ein wenig mit jungen Mönchen (Novizen) plaudern, die im Wat darauf warten mit Touristen ihre Englischkenntnisse aufzupolieren.
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